Steinzentrum

Harnsteine entwickeln sich immer stärker zur Volkskrankheit.

In den letzten Jahren hat die Erkrankungshäufigkeit deutlich zugenommen. Mittlerweile geht man davon aus, dass etwa 5 – 10 % der Bevölkerung darunter leiden. Männer sind dabei deutlich häufiger betroffen. In unserem Steinzentrum unterstützen wir Sie bei der Genesung und helfen Ihnen dabei Ihren Alltag schnell wieder schmerzfrei genießen zu können.

Schmerzfreie Behandlung in ruhiger Atmosphäre

Da Harnsteine nicht selten mit erheblichen Beschwerden einhergehen, legen wir Wert auf eine möglichst schnelle, aber gleichzeitig schonende Behandlung, bei der wir Ihnen so viel Stress wie möglich ersparen. Wir setzen auf weitgehend komplikationslose minimalinvasive Behandlungsmethoden, mit denen wir Ihnen eine unkomplizierte Genesung ermöglichen und Sie möglichst schnell wieder entlassen können. Unsere Abteilungen sind dabei eng vernetzt, sodass Behandlungsmethoden in enger Abstimmung zwischen Urologie, Radiologie und Steinzentrum zusammengestellt werden können.

Ihre Vorteile bei uns

  • Entspanntes Ambiente
  • Langjährige Erfahrung
  • Modernste Verfahren zur schmerzfreien Steinentfernung
  • Komfortable Ein- und Zweibettzimmer
  • Schnelle effektive Behandlung für Kassen- und Privatpatienten
  • Moderne Operationssäle von Olympus

Unsere Leistungen

In unserem Steinzentrum Berlin Schöneberg bieten wir Ihnen eine große Bandbreite an minimalinvasiven Verfahren zur Diagnose und  Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen. Bei der Behandlung richten sich unsere Ärzte nach der Größe, der Lokalisation und Ihren spezifischen Beschwerden. Folgende Verfahren kommen in den meisten Fällen zum Einsatz:

  • Laserdesintegration von Konkrementen
  • Mini-PNL
  • Externe Harnableitung (Nephrostomie)
  • ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie)
  • Ureterorenoskopie (URS)
  • Perkutane Nephrolitholapaxie (PNL)
  • Endoskopische Steinzertrümmerung

Die wichtigsten Fragen

Bis wann kann ein spontaner Steinabgang abgewartet werden?

Die Möglichkeit des Abwartens besteht bei Steinen im Harntrakt, die nicht größer als 5 mm sind. Eine Ausnahme besteht, wenn der Patient unter anhaltenden Beschwerden wie Fieber, stark erhöhten Entzündungs- oder Nierenwerten leidet.

Erfolgt die Entfernung des Steins sofort?

In der Regel wird zunächst eine sogenannte Harnleiterschiene (DJ-Uretierschiene) eingelegt, die für etwa 3 Wochen im Körper verbleibt. Die Schiene gewährleistet, dass der Urin problemlos von der Niere in die Harnblase fließen kann. Auf diese Weise lassen sich Komplikationen während der Steintherapie deutlich verringern.

Gibt es auch medikamentöse Behandlungsmethoden?

Ja, Harnsäuresteine können auch medikamentös behandelt werden. Der Behandlung geht dabei zunächst eine eingehende Untersuchung voraus. Bei bestimmten Stoffwechselerkrankungen kommt es zur gehäuften Bildung von Harnsteinen, z. B. Harnsäure. Um herauszufinden, worum es sich genau handelt, messen unsere Experten mehrmals täglich den Urin-ph-Wert und analysieren den Stein. Auf dieser Grundlage kann dann eine Medikation vorgeschlagen werden.

Sie haben noch Fragen zur Behandlung oder zur Untersuchung? Kein Problem! Wenden Sie sich einfach an uns und wir vereinbaren einen Termin für ein Beratungsgespräch.